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Specials/Fit to SurfFit bleiben in wellenlosen Zeitensurf2b am 26.06.2005 - 16:41 UhrDer Extremsport Surfen verlangt eine immense Fitness in allen vier Bereichen: Ausdauer, Kraft, Balance und Gelenkigkeit.Ausdauer lässt sich am effektivsten durch Schwimmen erhalten. Um auch gleich an der Paddelkraft zu arbeiten, bietet sich hier in erster Linie das Kraulschwimmen an. Nicht zu vergessen ist auch das Tauchen. Ein Wipe Out lässt sich wesentlich besser mit einem guten Lungenvolumen und dem Wissen darüber überstehen. Man bleibt entspannter unter Wasser, da man weiss, ich kann auch länger unter Wasser bleiben. So entfällt gleichzeitig der Energieverlust durch Panik. Auch, wenn Schwimmen am effektivsten ist, so bietet sich ebenfalls Skaten, Joggen oder Skateboardfahren an. Letzteres ist dann auch gleichzeitig für den Balancebereich förderlich. Die Balance lässt sich ausser mit dem Skateboard auch gut mit einem Sitzkissen und einem Sitzball trainieren (siehe Bilder links). Das Sitzkissen ist mit Luft gefüllt und ist zum darauf stehen sehr instabil. Insbesondere die Feinmuskulatur der Knie wird hier beansprucht. Probiert es mal auf einem Bein. Die Übungen auf dem Sitzkissen kann man noch durch Hinzunahme von Hanteln verstärken. Gut geeignet sind auch die Skipboards, ein Miniatur Skatedeck auf einer Halbkugel, mit dem man sich in alle Richtungen bewegen kann. Balanceakt pur. Der Sitzball kann im Balancebereich auch gut genutzt werden. Zum Einstieg reicht es aus, sich einfach bäuchlings auf den Ball zu legen und die Arme und Beine in die Luft zu strecken. Eine gute Anspannung ist hier wichtig, um das hinzubekommen. Eine Steigerung ist dann das knien auf dem Ball. Wer das auch freihändig schafft, kann dann auch noch Hanteln hinzunehmen. Kraftübungen lassen sich besonders gut mit dem Sitzball realisieren. Ob es Liegestütze sind oder Rückenübungen, wie auf den Bildern links zu sehen, oder ob man den Ball selbst als Kraftübungsinstrument nutzt, der Möglichkeiten gibt es keine Grenzen. So wird das Training mit dem Ball nie langweilig. Auch hier lassen sich wieder Hanteln mit integrieren, um den Effekt zu erhöhen. Gut bei diesen Kraftübungen ist, das die Bewegungen nicht nur unidirektional sind. Durch das ständige Ausbalancieren auf dem Ball werden immer mehrere Muskelgruppen angesprochen. Die Gelenkigkeit wird somit ebenfalls trainiert. Eine Kombination aus allen Bereichen bietet Yoga. Mit Yoga werden alle vier Bereiche trainiert und zusätzlich die Konzentrationsfähigkeit, die vor allem bei größeren Wellen von entscheidender Bedeutung ist. Nicht umsonst nutzen Big Wave Surfer wie Laird Hamilton Yoga für ihr Training in den Wellen. Yoga bietet aber auch mit den so genannten "Sonnengrüßen" eine sehr gute Möglichkeit der Aufwärmung der Muskulatur vor den oben genannten Übungen mit dem Sitzball oder dem Sitzkissen. Gleichzeitig trainieren sie aber auch die Oberkörper, Rücken- und Bauchmuskulatur, die so wichtig ist auf dem Brett. Literatur: Frediani, P. (2001). Surf Flex. Flexibility, Yoga and conditioning for the ultimate surfing experience. New York: Hatherleigh Press. Larks, L. (2000). Super-fit mit Power Yoga. München: Gräfe und Unzer Verlag. Anzeige |
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