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Specials/SurfwomenSusanne von surf2bsurf2b am 18.11.2005 - 10:10 UhrWie bist Du zum Surfen gekommen?In einem Urlaub in der Bretagne war ich mit einem einfachen Supermarkt-Bodyboard im Wasser, weil mich Wellen immer schon fasziniert haben. Dort habe ich dann den ersten Surfer gesehen und habe mir gedacht, dass das der ideale Weg ist, meinen geliebten Wellen noch näher zu kommen. Ein Jahr später war ich dann mit einem Shortboard unterwegs. Danach hatte ich das Glück bei der Zeitschrift Surfers einen Surfkurs bei Trêsondas in Ericeira, Portugal zu gewinnen. Das hat mein Surfen weit nach vorne gebracht. Was fasziniert Dich am Contestsurfen? Vor allem mit vielen anderen Surferinnen zusammen surfen zu können und die Atmosphäre bei einem Contest. Aber auch, dass ich mal sehen kann, wo ich im Surfen so stehe. Wie siehst Du das Surfen für Frauen? International anders als national? Wenn man die letzten 50 Jahre zurückblickt, denn so lange gibt es Contestsurfen für Frauen mittlerweile, dann hat sich schon viel getan. Ich würde es begrüßen noch mehr Frauen am Strand zu sehen und vor allem auch bei Contests. Ich musste mich dazu auch erst überreden lassen. Aber jeder fängt ja mal an und keiner erwartet, dass man direkt alles abräumt. Was reizt Dich an den beiden Surfarten, Longboarden und Shortboarden? Beim Shortboarden ist es einfacher schnelle, radikale Manöver zu surfen. Das Longboard bietet von seiner Anlage her heute diese Möglichkeit auch, aber es ist schwieriger zu lenken. Dafür bietet das Longboard eine größere Bandbreite von Styles und ist vor allem auch in kleinen und kurzen Wellen ein Vergnügen. Was liegt Dir mehr? Definitiv das Longboard, weil es meiner Art zu surfen mehr entspricht. Ich mag gerne den Kreuzschritt auf dem Brett, praktisch das Laufen auf dem Wasser und für mich gibt es nichts stylerisches als ein schöner Hang Five oder Hang Ten. Wie hat das Surfen Dein Leben beeinflusst oder tut es noch? Das Surfen hat mein Leben radikal verändert. Urlaub spielte für mich nie eine so wesentliche Rolle, aber nun zieht es mich ständig zu den Wellen und ich freue mich über Stürme. Welchen Anteil hat Surfen in Deinem Leben? Leider noch einen zu geringen. Aber ich arbeite daran. Was sind Deine weiteren Ziele? Noch viele Surfreisen unternehmen mit einem eigenen Bulli. Was wünscht Du Dir für die Zukunft? Einen regen Austausch unter den Surferinnen. In der Zukunft möchte ich gerne am Meer leben und surfen gehen, wann ich will. Welche Tips hast Du für Anfängerinnen? Bevor es für die ersten Surfversuche ins Wasser geht, können einige Vorbereitungen wie die Aufstehübungen und eine gewisse Grundfitness sowie Balance den Einstieg wesentlich erleichtern. Auch die Wahl und Kenntnis des Spots und des Brettes ist wichtig. Mehr findet Ihr unter der Rubrik "Start to Surf" und "Fit to Surf". Wie hältst Du Dich fit, ausserhalb der Surfzeiten? Da die surflosen Zeiten noch sehr lang sind, halte ich mich überwiegend mit Yoga fit und fahre viel Skateboard. Schwimmen gehört vor allem im Winter zu meinem Programm. Welche Ansprüche hast Du an das Material? Ich bin leider noch nicht in der Situation da wählerisch zu sein. Das Longboard ist mein einziges Board. Das ist vor allem leicht, damit ich es auch gut lenken kann und speziell für den Noseride geshaped.
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