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Specials/Surfwomen![]() Xenia Goffaux![]() Xenia Longboarding![]() Atlantik SurfFit to SurfXenia im Camp![]() Xenia Goffaux![]() Atlantik SurfSurfschuleDeutschlands erste Longboard Meisterin stellt sich vorsurf2b am 23.12.2005 - 17:55 UhrIn diesem Jahr konnte Xenia souverän ihren Titel verteidigen. Bekannt dürfte sie auch durch ihre Presseberichte von den Europameistershaften in Portugal sein.Wie bist Du zum Surfen gekommen? Nachdem ich als Kind mit meinen Eltern mehrfach Urlaub an der französischen Atlantikküste gemacht habe, hat es mich immer wieder dorthin gezogen. Für mich war der perfekte Urlaub, wenn ich in den Wellen baden oder mit einem Bodyboad im Beachbreak surfen konnte. Mit 21 Jahren habe ich an der Sporthochschule Flyer von der Surfschule "Wellenreiter" entdeckt und dann gab es kein zurück mehr. Obwohl ich alle Sportarten immer sehr schnell drauf hatte, habe ich mich anfangs doch sehr schwer getan und ich fühlte mich mehr als unbegabt. Trotzdem hat mich alles am Wellenreiten so fasziniert, dass ich auf keinen Fall in Frage gestellt habe, es zu lernen. Was fasziniert Dich am Contestsurfen? Das man durch den Wettkampf unter Druck gesetzt wird, das Beste aus sich raus zu holen, in kurzer Zeit und Du kannst Dir die Wellen nicht raussuchen. Es ist immer wieder super spannend. Ich liebe die Nervosität dabei. Es ist was ganz anderes als Freesurf. Ich werde bestimmt noch als "Oma" bei den Meisterschaften antreten. Man darf nur nicht zu verbissen an die Sache drangehen und zuviel Angst vorm Versagen mitbringen. Dann ist der Wettkamp ein gutes Mittel, um sich zu verbessern. Wie siehst Du das Surfen für Frauen? Ich finde es sollten viel mehr Frauen surfen. Die Stimmung auf dem Wasser wird dann wesentlich entspannter. Es gibt auch keinen Grund weswegen Frauen nicht surfen sollten. Sie haben natürlich nicht die gleichen Kraftvoraussetzungen wie ihre männlichen Kollegen aber es geht ja nicht nur um Kraft. Sieht man den Profis zu, wird man bemerken, dass der Stil der Frauen sich total von den Männern unterscheidet. Frauen surfen mehr im Flow, es sieht alles viel geschmeidiger aus. Männer fahren sehr kraftvoll. Beide Surftstile haben ihren Reiz. In unseren Anfängerkursen stehen tendenziell die Männer zuerst auf ihrem Brett, allerdings wenn die Frauen es dann auch geschafft haben, fahren sie die Welle sicherer und länger entlang, da sie besser ausbalancieren können. Was reizt Dich an den beiden Surfarten, Longboarden und Shortboarden? Ich surfe auf jeden Fall lieber mit dem Shortboard aber es gibt so viele Tage im Sommer, an denen die Wellen sehr winzig sind und dann macht es gar keinen Spaß sich mit dem Shortboard abzumühen. Dann ist es immer ein großes Vergnügen mit dem Longboard viele Wellen zu erwischen. Man kann mit dem Longboard auch einiges lernen, was fürs Shortboarden gut ist. Man muss die Turns viel kraftvoller machen und gleichzeitig hat man mehr Zeit, um sich auf die Bewegung zu konzentrieren. Beim Shortboard muß immer alles sehr schnell gehen und stimmt die Bewegung nicht, hat man aucch schon die Welle verloren. Manchmal gehe ichh aucch gerne mit dem Longboard in größere Wellen. Es ist ein irre Gefühl mit diesem riesen Brett immer wieder beschleungit zu werden. Was liegt Dir mehr? Nach meinen Ergebnissen bei der DM zu urteilen, gehöre ich aufs Longboard. Wie hat das Surfen Dein Leben beeinflusst oder tut es noch? Ich ernähre mich davon. Mittlerweile arbeite ich bei Outside Surf Travel als Surflehrerin und organisiere die Büroarbeit, bin Ausbilderin für Surflehrer beim DWV, Redakteurin der Line up (DWV Surfzeitung) und im nächsten Jahr werde ich mit meinem Mann einen eigenen Standort in Frankreich aufmachen. Ich habe mich existenziell verwurzelt und es noch nicht bereut. Das Surfen nimmt einen riesen Teil ein. Es hat aber auch einen großen Teil zu meiner Persönlichkeitsentwicklung beigetragen. Man wird so sehr mit seinem Stärken und Schwächen konfrontiert, wenn man surft. Vor allem wenn man sich weiter entwickeln möchte, muß man sicch damit auseinandersetzen. Welchen Anteil hat Surfen in Deinem Leben? Wie man sieht einen großen. Was sind Deine weiteren Ziele? Immer viel dazu lernen, nicht so viel Zeit auf dem "Trockenen" verbringen. Viele Strände kennenlernen. Was wünscht Du Dir für die Zukunft? Ich möchte irgendwann am Strand leben. Welche Tips hast Du für Anfängerinnen? Immer weiter machen, sich nicht unterkriegen lassen. Man lernt es Schritt für Schritt und muss viel Geduld mit sich haben. Es gibt nur ein Erfolgsrezept, das heißt viel üben und trainieren. Wie hältst Du Dich fit, ausserhalb der Surfzeiten? Zur Zeit bin ich dem Capoeira total verfallen, weil es gut für die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen ist. Ich gehe aber auch Schwimmen, weil es das Beste ist, um seine Paddelausdauer aufrecht zu halten, Joggen und ab und an mache ich Yoga. Welche Ansprüche hast Du an das Material? Mittlerweile habe ich eine gute Kollektion an Brettern und bin für unterschiedliche Wellenbedingungen gut gerüstet. Das ist für mich der größte Luxus, je nach Wellengang das Board wählen zu können.
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