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Specials/LongboardingLongboard Technik: Der Noseridesurf2b am 30.12.2005 - 19:00 UhrWie der Name schon sagt steht man bei dem Noseride mit einem oder beiden Füßen auf der Nase des Longboards. Ein Balanceakt, der nicht nur mit Geschicklichkeit zu tun hat. Wenn man einige Grundregeln weiß, dann ist der Noseride gar nicht mehr so schwer wie er aussieht.Wichtig ist zunächst eine gute Wellenauswahl und dann die richtige Position in der Welle. Da ein Longboard mindestens 3 Meter lang ist, ist der Weg bis an die Spitze etwas länger. Das heißt, man sollte eine Welle wählen, die möglichst lange abrollt. Beim anpaddeln ist es wichtig, möglichst dicht an dem brechenden Kamm zu starten. Hier ist zum einen der schnellste Teil der Welle und zum anderen kann man die überschlagende Welle selbst als Halt für das hintere Ende des Brettes nutzen. Das ist eigentlich der ganze Clou beim Noseride. Die brechende Welle hält Dein Brett am hinteren Ende fest und drückt es hinunter. Nun heißt es deshalb gleichzeitig schnell mit einem sogenannten Cross-Step nach vorne zu laufen, um das Brett im Lauf zu halten. Der Cross-Step hat sich hier als sicherste und kippstabilste Variante des Laufens auf dem Longboard erwiesen und sieht nebenbei auch noch sehr stylisch aus. Die beste Position für den Noseride ist der obere Drittel der Welle. Erreichst Du im Laufe der Zeit den unteren Teil der Wellenwand, so geht es umgekehrt mit einem Cross-Step zurück auf dem Board. Das verlagert das Gewicht nach hinten und die Nase des Surfbrettes hebt sich an. Lauf ganz nach hinten und positioniere Dich am Tail (der hintere Teil des Brettes) und lenke das Board zurück hinauf zum oberen Teil der Welle. Dort angekommen lenkst zu das Board wieder parallel zur Welle und stepst wieder zur Spitze. Diese Vorgehensweise läßt sich so lange wiederholen, wie die Welle es zuläßt. Verfeinern kann man den Noseride noch mit speziellen Techniken wie dem Hang Five, bei dem die Zehen eines Fusses über der Naseenspitze des Longboards hinüberhängen oder dem Hang Ten, bei dem alle zehn Zehen über dem Board hängen. Der Hang Ten erfordert einen guten Halt dees Tails durch die brechende Welle, damit es nicht zu einem Nosedive (Eintauchen der Nasenspitze in das Wasser) kommt. Grundsätzlich gilt es, die inneren Rails in der Wellenwand zu verankern, was dem Board noch mehr Halt gibt und das Surfen auf dem Longboard stabiler macht. Das positionieren in dem oberen Wellendrittel gibt immer wieder neuen Speed und kann ein langes Surfvergnügen bereiten, sofern es die Welle hergibt. Eine schnelle gute Positionierung durch schräges anpaddeln der Welle kann vor allem bei kurzen Wellen helfen auch hier einen Noseride hinzulegen. Hier ein kleines Videobeispiel mit Joel Tudor: Joel Tudor in Cardiff Malibu Tip Riders (Part two)
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