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Specials/LongboardingDer neue alte Longboardboomsurf2b am 15.09.2005 - 22:09 UhrModerne Surfer wie Alex Knost demonstrieren, dass Longboarding mal wieder kultfähig ist. Seine Akrobatik auf dem Brett ist Style pur, wie man ihn auch von Joel Tudor her kennt. Das ist vielleicht einer der großen Reize des Longboards, die vielen verschiedenen Manöver und Styles.Die Länge des Brettes ermöglicht es, während dem abreiten einer Welle auf dem Brett hin und her zu laufen. Während beim Shortboard das Lenken des Brettes fast ausschließlich über die Gewichtsverlagerung erfolgt, ähnlich dem Skateboard, reicht das beim Longboard für radikale Kurven nicht aus. Das Lenken findet eher am Tail des Brettes statt. Hat man über das Lenkmanöver eine bestimmte Linie in der Welle gefunden, besteht die Möglichkeit auf dem Brett nach vorne zu laufen und sich auf der Nase des Brettes zu positionieren. Lässt man einen Fuss mit den Zehen über die Spitze (Nose) hängen spricht man von einem "Hang Five". Mit beiden Füssen, also mit allen zehn Zehen, über der Nose erreicht man einen "Hang Ten". Diese Position erfordert bereits absolute Anspannung und Balance. Nur wenige Surfer schaffen das. Surfer wie Alex Knost setzen noch einen drauf und gehen rückwärts zur Nose, positionieren nur die Zehen auf der Spitze des Longboards, lassen ein Bein nach hinten ausgestreckt in der Luft hängen oder berühren mit dem freien Fuss die eigene Nasenspitze. Akrobatische Einlagen wie diese machen das Longboarding abwechslungsreich und spannend. Aber nicht nur die Art des Surfens macht Longboarden so interessant, sondern auch der Ursprung des Surfens an sich. Dieser Gleitstil, das angleiten einer Welle mit langen Brettern, hat eine lange Tradition und gilt daher als "oldschool". Longboarden ist damit nicht nur ein bestimmter Stil zu surfen, sondern auch eine Lebenseinstellung.
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