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Aktuelles/Surf/NewsTop-Favoriten behaupten sich gegen Wildcards am ersten Tag des Billabong Pro TahitiPR/Marketing Billabong am 06.05.2007 - 19:00 UhrBillabong Pro TahitiFoster’s ASP World Championship Tour Association of Surfing Professionals (ASP) Teahupoo, Taiarapu-Tahiti 04.-14. Mai 2007 $US 300.000,-- www.billabongpro.com „Ia Orana“, wie man auf tahitianisch sagt oder auch „Bonjour“, schließlich befinden wir uns in Französisch Polynesien am anderen Ende der Welt! Der Billanbong Pro 2007 hat am heutigen Freitag offiziell begonnen und rückt erneut den kleinen Fischerort Teahupoo auf die Landkarte des weltweiten Medieninteresses. Um 8Uhr Ortszeit hier in Tahiti schickte Contest Director und Ex-Prosurfer Luke Egan den ersten Heat des Billabong Pro Tahiti 2007 auf das Wasser. Bei zumeist bewölktem Himmel und vereinzelten Schauern waren die Wellen nicht so gut, wie sie nach den gestrigen Vorhersagen eigentlich erwartet wurden. Die größeren Sets des Tages erreichten 3 bis 5 Fuss und die 48 besten Surfer der Welt mußten bei ihrer Auswahl der Wellen sehr wählerisch sein, um die Wellen zu bekommen, die sich für die Wertung auszahlen sollten. In den 30 minütigen Heats hatte jeder Surfer maximal 15 Wellen zu surfen, von denen die besten zwei in die Wertung eingegangen sind. Pro Welle werden von den Judges maximal 10 Punkte vergeben. In der ersten Runde traten jeweils drei Surfer gegeneinander an. Der Sieger zog direkt in die dritte Runde ein. Die beiden Verlierer müssen sich in der zweiten Runde ihren Platz für die dritte Runde sichern. Bereits im ersten Heat des Contests musste der Vorjahresgewinner Bobby Martinez (USA) aufs Wasser. Der Rookie of the Year 2006 konnte sich gegen Trent Munro (AUS) und Corey Lopez (USA) behaupten. „Es ist gut, dass ich meinen ersten Heat unter Dach und Fach habe“, sagte Martinez anschließend. „Jeder kann hier zwei gute Wellen bekommen, daher habe ich keinen Favoriten auf den Sieg hier. Alle haben eine Chance und ich werde micht jetzt Stück für Stück vorarbeiten.“ In Heat Nummer 5 konnte sich der WCT Rookie (erstes Jahr auf der Tour) Gabe Kling (USA) seinen ersten Sieg in der Königsklasse des Surfens gegen den Brasilianer Leonardo Neves (2) und den Australier Bede Durbidge (3) sichern. „Hier zu surfen ist auf einem ganz anderen Level als in der WQS (Qualifikationsserie), daher ist es für mich etwas Besonders meinen Heat gewonnen zu haben. Sicher sind die Bedingungen nicht ideal, aber ich nehme alles was ich bekomme. Erst mit meiner letzten Welle kurz vor Schluß konnte ich mit einer 5,0 die entscheidenden Punkte einfahren“, äußerte sich der 26-jährige aus Florida anschließend. Der Australier Joel Parkinson, aktuell auf Platz Nummer 5 im ASP Ranking, konnte seine diesjährigen Titelambitionen mit einem Sieg in seinem Erstrundenheat erneut unterstreichen. „Leider hatten wir vergangenes Wochenende hier die Bedingungen, die ich mir für den Contest heute gewünscht hätte. Heute war es mehr wie ein Beachbreak über einem Riff, aber man muss eben auch in diesen Bedingungen überzeugen, wenn man gewinnen will. Mit meinen zwei 6-Punkte Wellen stehe ich im Vergleich zu den vorangegangenen Heats aber doch recht gut da“, sagte Parkinson. Mit insgesamt 13,16 Punkten ließ der Australier seinem Landsmann Luke Munro (2) und Greg Emslie (3) aus Südafrika keine Chance. Der Sieger des ersten Contest in Teahupoo vor zehn Jahren, Andy Irons (HAW), setze sich in seinem Heat knapp gegen den Wildcardinhaber und Local Hira Teriinatoofa durch. „Es ist enorm wichtig gegen Hira gewonnen zu haben“, sagte Irons anschließend. „Die Wildcards hier in Tahiti sind eine echte Gefahr. Sie kennen den Spot besser als jeder Andere. Ich hatte die Welle des Heats. Es scheint heute darauf hinauszulaufen, dass es eine entscheidende Welle in jedem Heat gibt, und wenn du die erwischt, stehst du recht gut da“. Kurz vor Schluß wurde es nochmals knapp als Fred Patacchia (HAW) eine vielversprechende Welle nahm, die für 9 Punkte hätte gut sein können. Nach einer kurzen Barrel konnte Patacchia die entscheidenden Punkte für den Sieg dann aber doch nicht einfahren und landete in diesem Heat auf Platz Drei. Auch der achtfache Weltmeister Kelly Slater (USA) hatte es in seinem ersten Heat mit einem Wildcardinhaber zu tun. Der Lokalmatador und Sieger der VZ Trials, Manoa Drollet (PFY), hatte keine Chance gegen Slater, der erst gegen Mitternacht überhaupt auf Tahiti angekommen war. Gleich mit seiner ersten Welle sicherte sich der Rekordweltmeister 9.5 Punkte. „Wenn man hier gleich in der ersten Runde einen der besten Locals besiegen kann, dann ist hier wirklich alles möglich.“ Verständlich enttäuscht zeigte sich der Tahitianer Drollet. „Nach den wirklich guten Wellen in den Trials war es eine Umstellung sich auf die Bedingungen heute einzustellen. Kelly hat es dann geschafft die eine Welle des Heats zu erwischen und seine Erfahrung ausgespielt.“ Phillip Macdonald (AUS) landete abgeschlagen auf dem letzten Platz und muss zusammen mit Drollet in den Hoffnungsrunde. Der führende der Gesamtwertung Mick Fanning (AUS) hatte zunächst Probleme überhaupt zu erfahren, wie er in seinem Heat abgeschnitten hatte. Erst eine Kurzmitteilung seiner Mutter, die den Contest über das Internet verfolgte, schaffte Klarheit, da die Ergebnisse seines Heats nicht über Lautsprecher bekanntgegeben wurden. „Das war eine ziemlich knappe Geschichte am Ende, daher war ich mir auch nicht sicher, wie ich abgeschnitten hatte. In den Heats zuvor waren einige wirklich gute Wellen dabei, aber in meinem Heat waren keine Barrels möglich, daher habe ich versucht so viele Cuts wie möglich in die Wellen zu setzen. All die Anderen habe sich auch gegen die Wildcards behauptet und da wollte und musste ich gegen Anthony (Walsh, AUS) nachziehen. Es hat letztendlich ja auch funktioniert“, sagte Fanning nach seinem Heat. In Heat Nummer 10 standen sich der zusammen mit Fanning in der Gesamtwertung führende Taj Burrow (AUS) und der einzige europäische Teilnehmer der WCT, Jeremy Flores (FRA), gegenüber. Der erst 18-jährige Flores konnte sich in seiner ersten Saison unter den Top 45 Surfer der Welt heute gegen Taj einen weiteren Sieg in einem Heat sichern. „Als ich die Auslosung gesehen habe und ich wusste, dass es gegen Taj geht, war klar, dass es hart werden würde. Aber bei meinem ersten offiziellen Auftritt hier in Tahiti habe ich mich dann doch ganz gut geschlagen.“ Am morgigen Samstag geht es um 7Uhr (19Uhr MEZ) weiter, wenn Organisatoren und Judges einen Blick auf die Bedingungen werfen und entscheiden, ob es mit der zweiten Runde weitergehen wird. Bereits im ersten Heat treffen dann Taj Burrow und Manola Drollet aufeinander. Ganz gleich wie es ausgeht, aber entweder wird die aktuelle Nummer Eins der Rangliste (Burrow) oder der Hoffnungsträger für die Einheimischen hier in Tahiti (Drollet) enttäuscht abreisen müssen. Die beste Adresse ist in jedem Fall www.billabongpro.com, um im Live-Webcast alle Heats, alle Ergebnisse, alle Interviews und die Stimmung hier in Tahiti nach Hause geliefert zu bekommen. „Nana“ oder „Au revoir“ für den Moment und bis zum morgigen Samstag! ___________________________________________________________ Für zusätzliches Bildmaterial in druckfähiger Qualität wenden Sie sich bitte an das Billabong Media Center unter www.billabongpro.com Alle Ergebnisse und die Paarungen für die zweite Runde sind unter www.billabongpro.com erhältlich Text und Bildmaterial hier von Michael Kahl (mit Ausnahme der Action Bilder: (c) ASP Covered Images/Tostee) Fosters ASP Men’s World Tour Rating (nach zwei Events) 1. Taj Burrow 2.076 1. Mick Fanning 2.076 3. Bede Durbidge 1.632 4. Kelly Slater 1.608 5. Joel Parkinson 1.464 6. Michael Campbell 1.332 6. Benn Dunn 1.332 8. Tom Whitaker 1.286 9. Andy Irons 1.257 (1.200 Punkte für den Sieg beim Billabong Pro Tahiti)
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