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In Memory: Malik Joyeux

Malik Joyeux

Pro Surfer Malik Joyeux stirbt am Banzai Pipeline

surf2b am 06.12.2005 - 20:23 Uhr

Surfer, die ihn zuvor noch anfeuerten, berichten, dass er 10 Minuten unter Wasser gehalten worden sein muss. Eine Zeit, die selbst der trainierteste Surfer nicht überleben kann. Die Lippe der Welle erwischte Malik Joyeux während er in der Tube eingeschlossen war. Er fiel vom Board und seine Leash riss durch die Wucht der Welle. Malik Joyeux war ein erfahrener Big Wave Surfer und galt als wahrer Watermen. Er war der Billabong XXL Tube of the Year Champion im Jahr 2003.

Im Februar diesen Jahres starb bereits Jon Mozo, ein Surffotograf in der bekannten Welle von Pipeline, während er Fotos von Surfern schoss.

Pipeline gilt als eine der schnellsten Wellen überhaupt. Immer wieder surfen hier einige ihre letzte Welle. So erfahren man auch sein mag, Pipeline ist und bleibt eine gefährliche Welle. Was von außen so leicht aussieht, ist die Perfektion an Fitness, Konzentration und Erfahrung in einem. Der take Off in Pipeline ist sehr steil und jede Welle hat ihre eigene Linie. Die geballte Ladung Energie einer langen Reise entlädt sich hier in einer einzigen schnellen und steilen Welle. Wer hier surft, weiß, was er riskiert.

Alle Surfer im Wasser, ungefähr um die 60, verließen die Wellen und versammelten sich am Strand, um für Malik Joyeux zu beten.
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