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Aktuelles/Surf/NewsMick Fanning unterstreicht seine Titelambitionen beim Billabong Pro Mundakaam 02.10.2007 - 22:44 UhrBILLABONG PRO MUNDAKAMundaka, Euskadi (Nordspanien) 2. bis 14. Oktober 2007 ASP Fosters World Championship Tour (WCT) US$ 300.000 Preisgeld www.billabongpro.com Mick Fanning (AUS) unterstreicht seine Titelambitionen beim Billabong Pro Mundaka, während seine Verfolger zum Teil Nerven zeigen Bakio, 02. Oktober 2007 Der Billabong Pro Mundaka startete am heutigen Dienstag im spanischen Teil des Baskenlandes. Aufgrund von zu kleinen und unkonstanten Wellen in Mundaka, entschieden sich die Verantwortlichen die Läufe (Heats) der ersten Runde im knapp 15 Kilometer entfernten Bakio aufs Wasser zu lassen. Bei 1 bis 1,5m Wellen und nur leichtem auflandigem Wind, startete der Contest um 10.30Uhr mit Jeremy Flores (FRA), Troy Brooks (AUS) und Michael Lowe (AUS) im ersten Heat. Der 19-jährige Franzose konnte sich gegen die beiden Australier behaupten und unterstrich damit abermals seine sehr guten bisherigen Leistungen in seiner Rookiesaison auf der WCT. Mundaka ist der achte von zehn Wettkämpfen im Rahmen der Weltmeisterschaft im Wellenreiten. Hier treffen die 45 besten Surfer der Welt und drei Wildcards aufeinander. In der ersten Runde treten jeweils drei Surfer gegeneinander an, von denen sich der Sieger direkt für die dritte Runde qulaifiziert. Die Verlierer der ersten Runde müssen sich mit einem Sieg in der Hoffnungsrunde die letzte Chance sichern, um doch noch in die dritte Runde einzuziehen. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse in diesem Jahr hat der Australier Mick Fanning die Chance sich hier in Mundaka bereits vorzeitig den Weltmeistertitel zu sichern. Seine engsten Verfolger sind der achtfache Weltmeister Kelly Slater (USA) und Taj Burrow (AUS). Sollte Fanning hier beim Billabong Pro Mundaka siegen und gleichzeitig Slater und Burrow nicht das Halbfinale erreichen, dann würde Fanning als Weltmeister feststehen und wäre zudem seit Mark Occhilupo im Jahr 1999 der erste Australier, dem das gelingen würde. Fanning konnte sich im Aufeinandertreffen in der ersten Runde gegen seinen Landsmann Kai Otton und den Tahitianer Manoa Drollet durchsetzen. Nach seinem Sieg in der vergangenen Woche in Frankreich, war Fanning mit breiter Brust in das knapp zwei Stunden entfernte Mundaka gereist. “Sicher freue ich mich über meinen Erfolg in Frankreich, aber das hier ist ein neuer Event und es beginnt alles wieder von vorne”, sagte Fanning anschließend. “Es ist nichts noch nichts entschieden und daher versuche ich mich Heat für Heat weiter zu verbessern.” Neben Slater und Burrow gehört auch Fannings Jugendfreund Joel Parkinson weiterhin zum Kreis der Kandidaten, die sich rechnerisch noch Chancen auf den Weltmeistertitel machen können. Parkinson siegte heute in einem stark besetzen Heat gegen Cory Lopez (USA) und Gabe Kling (USA). “Die Oper ist nicht vorbei, bis die dicke Frau gesungen hat, heisst es doch. Daher werde ich alles daran setzen das Rennen weiter offen zu halten”, kommentierte der Australier seine Chancen. “Wir können Mick nicht davon abhalten zu gewinnen, daher müssen wir selber möglichst viele Heats für uns entscheiden und Mick so unter Druck setzen.” Für eine erste kleine Überraschung sorgte bereits in der ersten Runde der junge spanische Lokalmatador Aritz Aranburu (Zarautz). Der 22-jährige besiegte nicht nur den Australier Ben Dunn sondern ebenfalls den dreifachen Weltmeister Andy Irons (HAW). Aranburu gehört nicht zum Feld der 45 besten Surfer der Welt, die alle Events der WCT Tour mitmachen, sondern erhielt eine Wildcard nachdem Travis Logie (ZAF) kurzfristig absagen musste. “Für mich ist es immer ein großer Traum gewesen an diesem Contest teilzunehmen. Dafür, dass es nun soweit ist, bin ich Billabong sehr dankbar. Ich habe eine einmalige Gelegenheit mich hier zu präsentieren, und hoffe, dass ich noch einige Heats bestreiten kann.” Irons und Dunn müssen nun in der zweiten Runde mit einem Sieg dafür sorgen, dass sie nicht frühzeitig nach Hause abreisen müssen. Kelly Slater konnte seinen Heat gegen Fred Patacchia (USA) und den zweiten Lokalmatadoren im Feld, Hodei Collazo (ESP), gewinnen und setzt somit Fanning weiter unter Druck sich keinen Fehler zu erlauben. Die Entscheidung bereits die erste Runde am ersten Tag der zwölftägigen Eventphase in Bakio auszutragen, erklärte Contest Director Mike Parsons damit, dass es aufgrund der seltenen guten Bedingungen in Mundaka eine spezielle ASP-Regel für diesen Event gibt. “Wir müssen innerhalb der ersten zwei Tage der Waiting Period die erste Runde gestartet haben, ansonsten wird die zweite Runde komplett gestrichen. Um allen Surfern im Feld die gegebenenfalls benötigte zweite Chance zu ermöglichen, haben wir uns dazu entschieden heute hierher umzuziehen.” Die Vorhersagen für Mundaka lassen auf gute Bedingungen für das Ende der Woche hoffen, sodass ab Donnerstag oder Freitag der Contest an seinem angestammten Platz stattfinden könnte. Wie es weitergeht kann Mittwoch um 08.00Uhr auf www.billabongpro.com live und direkt mitverfolgt werden. Dort kann auch das Billabong Pro Widget heruntergeladen werden. Damit ist man immer direkt informiert, sobald in Mundaka einer der WCT Surfer aufs Wasser geht. Ergebnisse der 1. Runde: Heat 1: Jeremy Flores (FRA) 11.90, Troy Brooks (AUS) 10.50, Michael Lowe (AUS) 4.63 Heat 2: Bede Durbidge (AUS) 14.50, Luke Munro (AUS) 12.60, Raoni Monteiro (BRA) 8.27 Heat 3: Bobby Martinez (USA) 12.67, Ricky Basnett (ZAF) 12.57, Mark Occhilupo (AUS) 12.50 Heat 4: Trent Munro (AUS) 15.63, Dean Morrison (AUS) 15.13, Greg Emslie (ZAF) 14.23 Heat 5: Adrian Buchan (AUS) 12.90, Tim Reyes (USA) 11.67, Pancho Sullivan (HAW)7.90 Heat 6: Joel Parkinson (AUS) 17.83, Cory Lopez (USA) 13.60, Gabe Kling (USA) 8.83 Heat 7: Aritz Aranburu (EUK) 13.67, Ben Dunn (AUS) 13.67, Andy Irons (HAW) 12.00 Heat 8: Mick Fanning (AUS) 17.07, Kai Otton (AUS)14.17, Manoa Drollet (PYF) 6.57 Heat 9: Kelly Slater (USA) 15.00, Hodei Collazo (EUK) 11.43, Fredrick Patacchia (HAW) 10.14 Heat 10: Michael Campbell (AUS) 13.90, Taj Burrow (AUS) 12.07, Tiago Pires (PRT) 10.63 Heat 11: Adriano de Souza (BRA) 13.27, Taylor Knox (USA) 10.20, Shaun Cansdell (AUS) 6.50 Heat 12: Dayyan Neve (AUS) 12.17, Rodrigo Dornelles (BRA) 11.10, Tom Whitaker (AUS) 8.83 Heat 13: Luke Stedman (AUS) 16.50, Victor Ribas (BRA) 15.50, Daniel Wills (AUS) 9.40, Heat 14: Josh Kerr (AUS) 14.23, C.J. Hobgood (USA) 12.10, Neco Padaratz (BRA) 11.94 Heat 15: Royden Bryson (ZAF) 15.97, Chris Ward (USA) 14.34, Leonardo Neves (BRA) 11.20 Heat 16: Phillip MacDonald (AUS) 14.73, Bernardo Miranda (BRA)13.00, Bruce Irons (HAW) 10.24
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