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Aktuelles/Surf/News

Marc Fitzermann

Nikolaus von Rupp

EM - Vierter Tag

Xenia Goffaux am 27.10.2005 - 13:24 Uhr

Immer wieder rast der Puls bei den Wettkämpfern, wenn sie diese Töne hören, vor allem wenn der Countdown läuft und die Hoffnung auf die Siegeswelle dahin schwindet oder genau dann noch eine Welle aus dem Nichts auftaucht und man kann noch die notwendigen Punkte einfahren. Insgesamt 78 Stunden reine Heat- Zeit müssen bei dieser Meisterschaft gefahren werden und die Organisatoren haben sich bemüht so viel, wie möglich in den ersten Tagen durch zu ziehen. Sowohl die Wettkämpfer, als auch die Organisatoren und Betreuer hatten bisher einen 10 Stunden Tag am Strand.
Der heutige Tag hatte es für das deutsche Surfteam in sich. Ein aufregender Moment jagte den anderen. Um acht Uhr morgens startete Marc Fitzermann in der zweiten Hauptrunde gegen den Franzosen Fabrice Gelez und den Portugiesen Paulo Rodrigues. Seine Gegner machten es ihm nicht leicht, überhaupt in der Vorfahrtposition eine Welle zu erwischen. Immer wieder paddelte Marc von einem zum anderen Peak, doch nie war er alleine. Letztendlich bekam er nur Wellen, die ihm keine hohen Wertungen einbrachten. In der anschließenden Hoffnungsrunde konnte Marc sich jedoch auf dem zweiten Platz behaupten und ist damit noch im Rennen.
Nicolaus von Rupp ging es ähnlich, er schied ebenfalls in der zweiten Hauptrunde gegen einen Engländer (Johnny Freyer) und einen Franzosen (Loic Eran) aus, konnte sich aber am Nachmittag bei schlechten Onshore Bedingungen ganz klar auf dem ersten Platz behaupten. Während seine Mitstreiter kaum lange Wellenritte hinbekamen, kam Nicolaus sehr früh in die Welle und hat sich mit seinen schnellen Snaps viele Punkte gesichert.
In der Bodyboardklasse hat es heute Pablo Prietro Serrano erwischt. Durch den, am Vormittag einsetzenden Onshore, haben die Wellenbedingungen es den Wettkämpfern nicht leicht gemacht. Die Peaks wechselten ständig ihren Ort und viel Paddeln und sich gegen die Gegener in der Vorfahrt behaupten, war angesagt. Pablo lag mit wenigen Punkten Abstand auf Platz drei. Zwei Sekunden nach Abpfiff seines Laufes kam die notwendige Welle, mit der er noch den Ausgleich hätte einfahren können. Pablo ließ es sich nicht nehmen, die Welle mit seinen 360ies und Rollos bis zum Ende auszufahren, um den Judges zu zeigen, wer der eigentliche Sieger ist.

Vier Teilnehmer des DWV Teams sind noch im Rennen und nach der letzten Hochrechnung liegt das deutsche Team von den 13 teilnehmenden Mannschaften auf Platz sechs, gerade hinter den „großen“ Surfnationen wie bspw. Spanien, Portugal, Frankreich. Es bleibt spannend, wie weit sich die vier durchsetzen können.
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