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Aktuelles/Surf/NewsBillabong Pro Mundaka 2006 – Tag 1PR/Marketing Billabong am 03.10.2006 - 12:52 UhrBuenas Dias aus Mundaka. Der Billabong Pro meldet sich nach einem Jahr Pause aus dem spanischen Teil des Baskenlands wieder zurück. Contest Director Mike „Snips“ Parsons hat heute Früh den ersten Heat um 08.15 aufs Wasser geschickt.Mit ein bis zwei Meter Wellen, die perfekt und konstant laufen, beweist Mundaka erneut seine Ausnahmestellung innerhalb der elf Contests der WCT Serie (World Championship Tour) in diesem Jahr. Die besten 45 Surfer der Welt sowie drei Wildcards kämpfen dieses Jahr um den Titel. Das kleine Fischerdorf an der Nordküste Spaniens ist seit sieben Jahren der Gastgeber des Billabong Pro Mundaka. Die Sandbank an der Flußmündung Urdaibai produziert eine der besten Left-Hander (Welle, die nach links bricht) der Welt. Bereist am gestrigen Sonntag zeigte Mundaka sein wahres Gesicht. Nicht weniger als 50 Surfer tummelten sich im Line Up, um ihren Teil dieser berühmten Welle zu bekommen. Neben vielen Locals waren auch Marc „Occy“ Occhilupo, Taj Burrow und der Titelverteidiger Luke Egan im Wasser. Als neunter Event innerhalb der Tour, hat der Billabong Pro Mundaka besondere Bedeutung bei der Vorentscheidung um den Titel des Weltmeisters. Alle Augen sind dieses Jahr auf Andy Irons (HAW), Taj Burrow (AUS), Joel Parkinson (AUS) und Mick Fanning (AUS) gerichtet, die alles daran setzen werden, den zur Zeit führenden Kelly Slater (USA) von seinem achten Weltmeistertitel abzuhalten. Titelverteidiger des Billabong Pro Mundaka ist der mittlerweile von der Tour zurückgetretene Luke Egan (AUS), der eine der Wildcards bekommen hat, um seinen Titel 2006 verteidigen zu können. „Ich habe in den letzten Monaten zwar das ein oder andere Kilo zugenommen, aber ich war dennoch nahezu jeden Tag zu Hause an der Gold Coast surfen. Ich habe mich gut konditionell vorbereitet, so dass ich mehrere Heats am Tag durchstehen kann. Wenn die Welle gut läuft, dann bin ich sicher, dass ich mit allen hier mithalten kann. Wenn man es genau nimmt war ich schließlich nur neun Monate nicht dabei“, kommentiert Egan sein Chancen auf die Titelverteidigung. Nach den beiden ersten Heats heute Morgen, bei denen sich der Australier Luke Stedman und der Kalifornier Tim Reyes für die nächste Runde qualifizieren konnten, wurde der Contest gestoppt, um das Mittagshochwasser abzuwarten, das die Bedingungen leider verschlechterte. Stedman setzte sich gegen seinen Landsmann Tom Whitaker und den Brasilianer Pedro Henrique durch. In dem 35 Minuten Heat konnte sich Stedman mit 7,67 Punkten und weiteren 8.17 Punkten behaupten (Für eine Welle können maximal 10 Punkte erreicht werden; die zwei besten Wellen eines Heats kommen in die Wertung). Reyes reichte im zweiten Heat bei seiner Premiere in Mundaka sogar eine Wertung von 6,00 Punkten und 4,83 Punkten, um sich gegen Victor Ribas und David Weare durchzusetzen. Am Nachmittag wurde der Start des dritten Heats mit Bobby Martinez (USA), Adriano Souza (BRA) und dem Franzosen Mikael Picon halbstündlich verschoben, um auf die bestmöglichen Bedingungen zu warten. Leider hatte sich bis 17.30Uhr nichts geändert und so wurde die nächste Entscheidung auf Dienstag Früh 07.30Uhr vertagt. Während der Contest auf Eis gelegt war, standen einige der Favoriten auf den Weltmeistertitel bei der offiziellen Pressekonferenz den Medien Rede und Antwort. Der aktuell engste Verfolger von Weltmeister Kelly Slater (USA) ist Taj Burrow aus Western Australia: „Ich hatte vergangene Woche in Frankreich leider etwas Pech und bin früh ausgeschieden. Ich habe irgendwie nicht das Letzte aus mir herausgeholt und habe mich nicht optimal vorbereitet. Für mich bedeutet das nicht unbedingt, dass ich mehr surfen müsste, sondern dass ich richtig esse und regelmäßig mein Stretching mache. Momentan bin ich in einer sehr guten Position, und die muß ich nun nutzen.“ Für den dreifachen Weltmeister Andy Irons (HAW) ist das Ziel ebenfalls klar: „Hier in Mundaka muß ich gegen Leute bestehen, die entweder Weltmeister sind oder waren, bzw. die diesen Contest schon einmal gewonnen haben! Ich habe nichts zu verlieren und werde mein Bestes geben. Als gesetzter Surfer habe ich es in der ersten Runde mit den Wildcards zu tun. Das kann ganz schön ungemütlich werden. Mir sind da Leute, von denen ich weiß, was ich zu erwarten habe, weitaus lieber!“. Neben Taj und Andy hat vergangene Woche auch Joel Parkinson von der Gold Coast (Australien) seinen Anspruch auf den Titel in diesem Jahr unterstrichen. Parkinson konnte am Samstag den Quiksilver Pro in Hossegor, Frankreich für sich entscheiden und ist nun auf dem besten Weg nach dem Weltmeistertitel zu greifen: „Im Surfen kann man wirklich innerhalb von zwei Events alles verändern. Ich hatte zu Beginn des Jahres ein paar Ergebnisse, die nicht wirklich zufriedenstellend für mich waren. Vom Surfen her war es ok, aber ich habe ein paar falsche Entscheidungen getroffen. Ich habe aber viel aus diesen Situationen gelernt und fühle mich jetzt sehr viel sicherer und habe tatsächlich eine realistische Chance auf den Titel“. Für den Großteil der 48 Athleten hieß es heute also den doch recht sonnigen Tag zu genießen, Fans und Journalisten zu treffen oder es sich im Schatten der Bäume am Hafen von Mundaka gut gehen zu lassen. Die Gastfreundschaft der Basken ist berühmt und im Falle des Kalimotxoa (Wein mit Cola) auch berüchtigt. Wir werden es also den Rest des Abends eher ruhig angehen lassen, und treffen uns morgen in der Früh um 07.30Uhr für weitere Nachrichten des Contest Directors Mike Parsons. Morgen dann also mehr auf diesem Wege oder checkt www.billabongpro.com für den Live-Webcast direkt aus Mundaka! Anzeige
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